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OCT 5, 2020 by Vanessa V.

Fasten? How on earth soll das gehen?


Fasten heißt lernen, genügsam zu sein; sich weigern, in Materie zu ersticken; sich von allem Überflüssigen lächelnd verabschieden.“ - Phil Bossmann hat den Bogen mit dem Fasten bereits raus. Aber wie geht das überhaupt? Vanessa V., Community Member von Swedish Fall, hat die besten Tipps für euch. Danke für den Beitrag, Vanessa!

Was ist das Prinzip dahinter?

Intermittierendes Fasten erscheint in mehreren Formen. Ich möchte mich heute aber auf die aktuell am weitesten Verbreitetste beziehen: Die 16:8 Regel. Was das genau ist? 16 Stunden Fasten, 8 Stunden Essen.
Durch die 16:8 Einteilung, wird die Zeit, in der du Kalorien zu dir nehmen darfst, enorm eingeschränkt. Man versetzt das Frühstück, ersetzt es mit einem ungesüßten Tee oder einem schwarzen Kaffee mit den Kollegen am Morgen und isst um 10:00 Uhr sein lang ersehntes Frühstück (endlich!🤤). Die Voraussetzung hierfür ist, dass du am Vortag um 18:00 Uhr das letzte Mal gegessen hast. Das Beste hierbei ist: Schwarzer Kaffee und ungesüßter Tee sind erlaubt – und das Koffein darin unterdrückt dein Hungergefühl! Auch ein Glas eines Zero-Getränks ist mal drin. 
Dadurch, dass man erst so spät isst, hat man auch erst später Hunger. So überspringt man eine Mahlzeit des Tages und spart automatisch Kalorien ein. 
So läuft der Teil schon mal quasi von allein – nur mit einem Blick auf die Uhr und etwas Durchhaltevermögen. 


Den Schweinehund überwinden

Der Beginn ist nie leicht. Es erfordert auf jeden Fall sehr viel Durchhaltevermögen, nicht schon um 09:00 Uhr zu essen! Und vor allem ist es sehr ernüchternd, bei einem gemütlichen Abend mit deinem Lieblingsfilm keine Snacks essen zu können – aaaaber es lohnt sich! Das Gute ist, dass du die Fastenzeit ja hauptsächlich "verschläfst".

Doch wie wirkt sich das Fasten auf deinen Körper nun genau aus?
Der Körper geht beim Fasten zuerst an die Kohlenhydrate als Energiequelle.1 Irgendwoher braucht er ja Energie zum Funktionieren und Kohlenhydrate lassen sich leichter verbrennen als Fette. Erst nach zirka 12 Stunden greift der Körper die Fettzellen des Körpers an, da die Kohlenhydrate zur Neige gehen – das führt auf Dauer zu Gewichtsverlust. Trotzdem sollte man in den acht Stunden „Essensphase“ nicht durchgehend etwas essen. Nahrung hält den Insulinspiegel im Körper hoch, damit Zucker im Blut in die Zellen transportiert werden kann. Solange das im Blut kreist, kann Fett nur gespeichert und nicht abgebaut werden. Eine kohlenhydratarme Ernährung unterstützt das. Dadurch hat der Körper weniger Kohlenhydrate zum Verbrennen und greift schneller auf das Fett als Energielieferant über. Mein persönlicher Trick ist es, während der Fastenzeit (also vor 10 Uhr morgens) zum Sport zu gehen. Dabei werden meine Kohlenhydratspeicher schneller aufgebraucht und mein Körper muss dann zwangsläufig auf Fett als Energiequelle zurückgreifen. 


Ist es nur gut zum Abnehmen?

Klares: „Nein“! Es gibt diverse gesundheitliche Benefits für den Körper, was einen auch abseits des Abnehmens für das Intervallfasten begeistern kann.
 
1 Intervallfasten soll die Insulinempfindlichkeit erhöhen.
Dadurch wird der bereits vorhin erwähnte Blutzucker schneller abgebaut.
Das soll Diabetes vorbeugen!
 
2 Positive Effekte auf die Leber
Dadurch, dass Fett abgebaut wird, wird auch das Fett rund um die Leber in die Mangel genommen. Außerdem wird dadurch, dass nicht durchgehend gegessen wird, in der Leber ein Enzym produziert, dass die Aufnahme von Fettsäuren in der Leber abbremst und Zellschäden repariert.
Dadurch wird die Zellverjüngung unterstützt.

3 Es beseitigt Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Übergewicht, erhöhten Blutzucker und Bluthochdruck vor können Schlaganfall und Herzinfarkt zur Folge haben. Durch das Intervallfasten wird dem vorgebeugt und abgeschwächt.
 
4 Anti-Aging-Effekt?!

Außerdem wird geforscht, ob es einen „anti-aging-Effekt“ auf das Gehirn hat und positive Auswirkungen auf altersbedingte Hirnveränderungen wie z.B. Lern- und Merkfähigkeit haben könnte.
 
Vanessa's Fazit
Mein Fazit ist: Allein nur zu Fasten als Methode zum Abnehmen funktioniert meiner persönlichen Erfahrung nicht so super.
Unterstützend zum Training, als Selbstkontrolle und um ein Kaloriendefizit, das man eventuell einhalten möchte, besser durchzuhalten ist das 16:8 Fasten die perfekte Wahl. Wer dazu noch regelmäßig joggen geht – auch wenn es super ätzend ist – und den Nachbrenn-Effekt für sich nutzt, kann schnell Erfolge bemerken. Denn dass von nichts tun auch nichts kommt ist ja klar.

Das was mich so überrascht hat, ist, dass man sehr stolz auf sich sein kann, wenn man das Fasten alleine durchzieht und merkt wieviel Disziplin dahintersteckt. Allein dieses Gefühl lohnt sich! Oder einfach, um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Gib' dem Ganzen einfach mal eine Chance und schaut, ob Intervallfasten nicht auch etwas für dich ist.

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